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Restwertbörsen , - der ganz besondere Sondermarkt.

Der BHG hat mehrfach (30.5.2006 -VI ZR 174/05;  12.7.2005 - VI ZR 132/04 und  zuletzt Urteil vom 13.1.2009, VI ZR 205/08) unmissverständlich darauf hingewiesen, dass der Sachverständige den Restwert am örtlichen Markt,  - also dem Markt der dem normalen Geschädigten ohne besondere Anstrengung zugänglich ist, -  zu ermitteln hat.
 

So genannte Restwertbörsen sind im Wesentlichen geschlossene Nutzerkreise die moderne Datenübermittlung nutzen, um für beschädigte Fahrzeuge europaweite Höchstpreise zu erzielen. Um so höher der Restwert, um so geringer die Ersatzleistung die der Versicherer aufbringen muss. In diesen Börsen sind eindeutig eine Vielzahl unseriöser Überangebote feststellbar, die im Wesentlichen nur auf die Erlangung von Fahrzeugbriefen und Fahrzeugidentnummern abzielen können.

Nachdem nun in fast allen neueren Versicherungsbedingungen das Weisungsrecht der Versicherer in der Kaskoversicherung bezüglich der Veräußerung eines Restwertes eines Fahrzeuges (§7 III AKB) im Totalschadenfall enthalten ist,  - und auch die Klauseln zur Ersatzleistung den Restwertabzug vorsehen, - stellen die Versicherer massenweise diese Restwerte dort zur Verwertung ein. Dass damit kriminelle Machenschaft in erheblichem Ausmaß gefördert werden stört anscheinend niemanden. Und wenn man schon mal beim Einstellen von Restwerten ist, kann man ja auch gleich noch die zu regulierenden Haftpflichtrestwerte mit anbieten und so die Haftpflichtgeschädigten, - entgegen der höchstrichterlichen Rechtssprechung, - gleich rationell mit rupfen.

Und was soll das schon, -  ,Eigentumsrechte des Geschädigten an seinem Restwert, Copyright und Urheberrechte von Sachverständigen, BGH-Urteile, - wen kümmert denn so etwas??
 

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